Über diesen Blog
Dieser Blog verbindet psychologisches Wissen mit gelebter Erfahrung. In den psychoedukativen Beiträgen teile ich Wissen über Gefühle, Beziehungen, den Körper und das Nervensystem, komplexes Trauma sowie innere Heilungs- und Entwicklungsprozesse.
Notes to Grow ist eine Sammlung persönlicher Essays über mein eigenes Leben - darüber, wie ich den natürlichen Bewegungen des Lebens begegne, was sie in mir berühren und wie ich durch sie lerne, wachse und heile. Diese Essays liegen mir besonders am Herzen, weil es mich Mut kostet, mich darin so offen und wahrhaftig zu zeigen. Damit möchte ich auch dich dazu einladen, dich auf deine eigene Weise zu zeigen.
An den Schlagwörtern unter dem jeweiligen Beitragsbild erkennst du, welche Art von Text dich erwartet.
Nimm mit, was dich inspiriert – und lass hier, was du nicht brauchst.
Komplexes Trauma heilen mit Kintsugi: Die Schönheit der Integration
Fühlst du dich manchmal, als wärst du nicht gut genug – funktionierend nach außen, aber innerlich brüchig?
Dieser Artikel verbindet Traumaheilung mit der japanischen Kunst des Kintsugi und zeigt, wie du deine Brüche als Quelle von Stärke, Mitgefühl und innerer Schönheit verstehen kannst.
Unterdrückte Gefühle fühlen – statt sie zu denken
Viele Menschen verstehen ihre Emotionen, ohne sie wirklich im Körper wahrzunehmen. Dieser Beitrag zeigt, woran du den Unterschied zwischen Denken und Fühlen erkennst und wie du dich unterdrückten Gefühlen in sechs körperorientierten Schritten annähern kannst – ohne Druck und ohne sie erzwingen zu müssen.
Was ist eigentlich somatische Therapie?
Somatische Therapie bezieht den Körper aktiv in den Heilungsprozess ein. Sie hilft, Stressreaktionen wahrzunehmen, das Nervensystem zu regulieren und wieder mehr Sicherheit, Präsenz und Verbindung mit sich selbst zu erleben.
Pornosucht verstehen: Was wirklich dahintersteckt
Warum wird Pornokonsum für manche Menschen zwanghaft? Dieser Artikel zeigt, welche Rolle Scham, Einsamkeit und emotionale Regulation spielen – und warum Veränderung nicht mit Selbstverurteilung, sondern mit Verständnis beginnt.
Woran denkst du beim Masturbieren?
Was erzählen unsere sexuellen Fantasien über uns? Eine trauma-informierte Annäherung an Kinks, Scham und Verlangen – und an die verborgenen Bedürfnisse und alten Wunden, die darin sichtbar werden können.
Du bist nicht hier, um zu entscheiden, wer du bist – sondern um dich zu erinnern.
Ein Zitat aus The Matrix wird zum Schlüssel für einen Perspektivwechsel: Was, wenn du nicht hier bist, um dein Leben zu entscheiden – sondern um dich zu erinnern, warum du es gewählt hast? Ein persönlicher Text über Kontrolle, Schmerz und die Wahrheit, die sich zeigt, wenn du aufhörst, sie zu kontrollieren.
Angst ist nicht dein Feind
Es war 2:47 Uhr nachts – mein Körper in Alarmbereitschaft, mein Geist still. Was als Panik begann, wurde zur Einladung, Angst aus einer völlig neuen Perspektive zu betrachten.
Sexuelle Dissoziation: Wenn Sex zur Show wird und echte Intimität fehlt
Sexuelle Dissoziation entsteht, wenn dein Körper anwesend, dein Geist aber abwesend ist – aus unbewusster Scham und Angst blockiert echte Intimität. In diesem Blogpost erfährst du, wie du diese Blockaden erkennst, welche Sicherheitsanker Heilung ermöglichen und welche praktischen Schritte dich Schritt für Schritt zurück zu erfüllender Nähe führen. Entdecke Übungen zur achtsamen Selbstwahrnehmung und lerne, deinen Mut zu feiern – für eine selbstbestimmte, lebendige Sexualität.
Die Krankheit, die mich heilte: GNE-Myopathie
Im Juni 2020 erhielt ich die Diagnose GNE-Myopathie – eine seltene Muskelerkrankung, die mein Leben schlagartig veränderte. Was als Kontrollverlust begann, wurde zu einer tiefen, stillen Reise zurück zu mir selbst.
Wenn wir die Mutter in uns heilen – Ein persönlicher Weg durch Scham, Trauma und Heilung
Was passiert, wenn wir plötzlich im Verhalten unserer Eltern uns selbst erkennen? Ein persönlicher Text über generationsübergreifende Schmerzspiralen, emotionale Muster, die Illusion von Hilflosigkeit – und die Kraft, die in der ehrlichen Selbstbegegnung liegt.
Als mir meine beste Freundin sagte: „Lisa, es ist okay, dich elend zu fühlen – aber wenn du nichts unternimmst, wird es nicht besser“, traf mich das mitten ins Herz.
Ich erkannte: Ich war in dem gleichen Muster gefangen, das ich meiner Mutter jahrelang vorgeworfen hatte.
Es geht in diesem Text um diesen Kreislauf: Schmerz, Rückzug, Überforderung, Overdrive, Zusammenbruch – und wieder von vorn.
Und darum, wie wir ihn durchbrechen können.
Indem wir beginnen, unsere tiefsten Glaubenssätze zu erkennen. Indem wir akzeptieren, was war. Und indem wir kleine Schritte gehen – aus dem Opfer-Modus hinein in Verantwortung, Mitgefühl und Würde.
Am Ende geht es nicht darum, gerettet zu werden.
Es geht darum, uns selbst zu erkennen.
Dem Schatten hinterher - Warum wir uns lieber schützen als über uns hinauszuwachsen.
Was hält uns zurück, obwohl wir längst frei sind?
Ein Text über Überlebensmuster, innere Fesseln – und den Mut, den Schatten zu verlassen. Für alle, die spüren: Ich will mehr als nur funktionieren.
Der Haarschnitt – Eine Geschichte über Selbstwert, Sicherheit und den Mut, sich zu trauen
Ein Haarschnitt mit Star-Stylistin Riawna Capri – und eine Geschichte über Angst, Anerkennung und leise Befreiung.
Was passiert, wenn man sich plötzlich traut, sich schön zu finden – und dabei sich selbst begegnet?
Über Frieden, Verlust – und das stille Ankommen im Jetzt
Auf einem Flug treffe ich die norwegische Extrembergsteigerin Kristin Harila. Unsere Leben könnten kaum unterschiedlicher sein – und doch verbindet uns etwas: die Sehnsucht nach Frieden. Wir sprechen über Verlust, Loslassen und die stille Wahrheit darüber, warum wir Frieden oft dort suchen, wo er nicht zu finden ist.
Wie ein seltener Gen-Defekt meine Sicht auf das Leben veränderte
Im Sommer 2020 veränderte eine Diagnose mein Leben radikal: GNE-Myopathie. Doch statt am Verlust meiner Beweglichkeit zu verzweifeln, lehrte mich diese seltene Gen-Mutation, die Schönheit des Moments zu erkennen. Dieser Blogpost ist eine Reise zu Dankbarkeit, Präsenz und einer neuen Perspektive auf das Leben.
Trigger als Wegweiser: Praktische Impulse und Psychoedukation zur Selbstheilung
Das Annehmen von Schmerz ist ein herausfordernder, aber essentieller Teil der emotionalen Heilung und Selbstannahme.
Unsere Schutzmuster, oft aus der Kindheit geprägt, lenken uns von intensiven Gefühlen ab und blockieren die tiefgehende Heilung. Mit liebevoller Achtsamkeit und Geduld können wir den Raum schaffen, um verborgene Emotionen zuzulassen und zu transformieren.
Dies erfordert Mut und bewusste Selbstreflexion, doch jeder Schritt in Richtung Selbstheilung führt zu mehr Klarheit, innerem Frieden und echter Transformation.
Indem wir den Schmerz annehmen und ihm Raum geben, öffnen wir den Weg, um uns selbst auf tiefere Weise zu sehen und zu heilen.
Wie ein Esel mein Herz öffnete: Traumaheilung durch Schmerz und Selbstfindung
Als wir Milagro, die schwer verletzte Eseldame, retteten, ahnte ich nicht, dass diese Begegnung eine längst verdrängte Wunde in mir aufreißen würde. Was als spontane Hilfsaktion begann, führte mich in die Tiefen meines eigenen Schmerzes und offenbarte eine unerwartete Reise zur Selbstheilung. Inmitten der Rettungsmission erkannte ich, dass mein Wunsch, Milagro zu helfen, untrennbar mit dem Bedürfnis verbunden war, meine eigenen inneren Verletzungen zu heilen. In diesem Artikel teile ich, wie Schmerz zum Katalysator für Heilung wurde – und wie das Hinsehen auf das, was weh tut, letztlich zu innerer Stärke und Mitgefühl führen kann.
Komm mit mir auf eine Reise, die dich vielleicht inspiriert, bei deinen unangenehmen Gefühlen auch mal genauer hinzusehen.
Selbstvertrauen durch Rückzug: Der Tanz des Vertrauens in uns selbst
In diesem Blogpost reflektiere ich über den Rückzug als Akt der Selbstfürsorge – sowohl bei meinem Hund Anat als auch bei mir selbst. Rückzug muss nicht nur als Reaktion auf Unsicherheit gesehen werden, sondern kann ein bewusster Schritt hin zu mehr Sicherheit und Selbstakzeptanz sein. Anat hat mich gelehrt, wie wichtig es ist, sich den Raum zu geben, um Vertrauen aufzubauen. Mit Geduld und Mitgefühl möchte ich auch lernen, meine eigenen Bedürfnisse zu respektieren und zu erkennen, dass Rückzug manchmal der erste Schritt zur Heilung ist.
Im Schoß der Mutter: Heilung durch Selbstzuwendung
Heilung geschieht nicht durch Anstrengung oder Kontrolle, sondern durch das Loslassen. Sobald wir aufhören, gegen unsere inneren Blockaden zu kämpfen, beginnt ein tieferer Prozess, der uns zurück zu uns selbst führt. In Momenten der Hingabe öffnen wir uns für das, was in uns liegt – und genau dort, im Vertrauen auf diesen natürlichen Fluss, findet wahre Heilung statt.
Stirb, um zu Leben
In diesem Brief an mich selbst reflektiere ich über die unvermeidbare Notwendigkeit des Loslassens, um Raum für neues Wachstum zu schaffen. Der Widerstand gegen den Wandel begleitet mich immer wieder, doch jedes Mal zeigt mir die Hingabe den Weg zu tieferem Vertrauen. Während ich die Natur um mich herum beobachte, spüre ich, wie die Zyklen des Lebens und der Transformation in mir widerhallen – ein ewiger Kreislauf des Werdens und Vergehens.